Baby- und Kinderausstattungsbranche steht vor nie gekannten Aufgaben

Stellungnahme des BDKH-Geschäftsführers Michael Neumann

Es ist eine schwere und herausfordernde Zeit, die wir alle derzeit zu bewältigen haben. Auch die Baby- und Kinderausstattungsbranche steht vor nie gekannten Aufgaben und die Auswirkungen dieser Krise sind in ihrer Dimension heute noch nicht absehbar. Wir unterstützen ausdrücklich die bislang von der Bundesregierung und ihren Institutionen getroffenen Maßnahmen. Das oberste Ziel unserer Mitgliedsunternehmen ist es, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien zu schützen, und bestmöglich mitzuhelfen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Gleichzeitig müssen wir alles dafür tun, um die Existenz der Unternehmen und deren Arbeitsplätze während und nach dieser Krise sicherzustellen. Dazu gehört der Schulterschluss mit unseren Handelspartnern. Insbesondere kleinere und mittlere lokale Fachhändler gilt es zu unterstützen. Sie verfügen in der Regel über die geringsten Reserven und sind daher unmittelbar durch Insolvenz bedroht. Unsere Mitgliedsunternehmen tun alles, um hier partnerschaftlich zu helfen, indem sie z. B. Lieferungen und Bestellungen ohne zusätzliche Kosten verschieben oder stornieren. Aber auch Verbraucher können einen wichtigen Beitrag für die Existenzsicherung der lokalen Händler leisten, indem sie nun bevorzugt deren Online-Shops und die kostenlosen Lieferservices nutzen.

Eine Entlastung der Handelsunternehmen muss aber von allen Seiten erfolgen. Verlorene Einkaufstage im stationären Geschäft lassen sich nicht kompensieren und das Beratungs- und Verkaufspersonal der Geschäfte kann nicht im Home Office arbeiten. Es bedarf daher breiter Anstrengung und Unterstützung – durch den Staat mit schnellen finanziellen Hilfen für Unternehmer und Beschäftigte, aber auch durch die Vermieter der Handelsflächen, die in dieser Ausnahmesituation die Mietkosten reduzieren oder für die Zeit der Schließungen aussetzen sollten.

Diese mittlerweile globale Krise verlangt allen Betroffenen, den Unternehmen und vor allem den Menschen dahinter, viel ab. Daher muss unser Handeln in jeder Hinsicht von Besonnenheit, Solidarität und Partnerschaft bestimmt sein. Nur so werden wir am Ende aus dieser beispiellosen Herausforderung gestärkt hervorgehen.

www.bdkh.eu und www.kleineheldenlebensicher.de

Michael Neumann CEO BDKH

BDKH-Geschäftsführer Michael Neumann



Der Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e. V. (BDKH)

Der BDKH ist das Sprachrohr deutschsprachiger Hersteller von Produkten, die sozialverträglich und nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt werden. Als Mitglied im Dachverband ENPC (European Nursery Products Confederation) fördert der Verband auf europäischer Ebene aktiv die Qualität und Sicherheit von Kinderprodukten. Die Mitgliedsunternehmen decken die gesamte Bandbreite hochwertiger Hartware ab: Kinderwagen, Autokindersitze, Hochstühle, Möbel, Textile Ausstattung, Wickeltaschen, Hygiene- & Badeprodukte, Essen & Trinken, Babyspielzeug, Schlafumgebung, Stillen, Outdoor & Reise, Fahrradzubehör, Babytragen, Babyphones. Zu den Mitgliedern des BDKH zählen die großen Namen der Branche wie etwa Britax Römer, Alvi, LÄSSIG, Rotho Babydesign, tfk Trends for Kids, Chicco, Recaro, Moon, Dorel (Maxi-Cosi, Quinny), Peg Perego, Ergobaby, Joie, Nuna oder Start-ups wie Solwi. Die Endverbraucher-Initiative des BDKH „Kleine Helden leben sicher“ trägt mit Informationskampagnen zu Unfallvermeidung und dem sicheren Aufwachsen unserer Kinder bei.


Die Corona-Krise wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf. Die Fachanwälte unserer Kooperationskanzlei Oppenhoff & Partner bieten Online-Informationen, Webinare und persönliche Beratung – etwa zu Unterstützungsprogrammen für Unternehmen, Steuerstundungen, Verträgen, Kurzarbeit und Insolvenzgefahr.

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat zu Fragen rund um das Coronavirus eine Hotline und eine Sonderseite für Unternehmen eingerichtet, u. a. zu möglichen Finanzhilfen und Unterstützungsmaßnahmen
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Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, das Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt soll. Mithilfe der KfW sollen die Liquidität von bedrohten Unternehmen gesichert werden.
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